34. Mitten im Sommerloch – und welcher Jahreszeiten-Typ bist du?
Shownotes
Das Sommerloch gibt es nicht nur in den Medien – manchmal landen wir auch selbst mittendrin.
Eigentlich hatten wir uns für die freie Zeit einiges vorgenommen. Ausflüge machen, Freunde treffen, endlich dieses oder jenes erledigen. Doch kaum sind wir im Urlaubsmodus, werden wir plötzlich erstaunlich gemütlich. Und vielleicht ist das ja gar nicht so verkehrt.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was so ein persönliches Sommerloch mit uns macht und warum Entspannung manchmal dazu führt, dass wir zu gar nichts mehr Lust haben.
Außerdem fragen wir uns: Welcher Jahreszeiten-Typ bin ich eigentlich? Bin ich ein Frühlingstyp, der Neues liebt und schnell Feuer fängt? Ein Sommertyp, der Leichtigkeit und Lebensfreude genießt? Ein Herbsttyp, der gerne sammelt, sortiert und sich neu ausrichtet? Oder ein Wintertyp, der Ruhe und Rückzug braucht?
Eine Folge über Nichtstun und Tatendrang, über unsere ganz eigenen Rhythmen – und darüber, dass nicht jede Jahreszeit dasselbe von uns verlangen muss.
Johanna Heep-Niemann www.sprachkugel.de
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00:00:14: Hallo du da draußen!
00:00:17: Und zwar darfst Du heute nur als zuhörender meine Stimme hören, denn Sieglinde und ich haben uns für die Sommerzeit oder jetzt die beginnende Herbstzeit etwas anderes mal überlegt.
00:00:31: Und zwar werde jetzt ich eine Folge einzeln aufnehmen und im nächsten Monat werdet ihr dann von Sieglinda alleine eine Folge hören dürfen.
00:00:42: Ich habe mir für diese Folge ein Thema ausgesucht, was mich gerade auch so ein bisschen begleitet.
00:00:49: Und zwar das Thema Sommerloch!
00:00:53: Überall hört man es irgendwie in den Medien und ich hab's auch schon öfter gesagt bekommen ach Mann, ich bin irgendwie einfach in einem Sommerlochs.
00:01:02: Da dachte ich mir Was ist denn eigentlich das Sommerloches?
00:01:05: Diesen Begriff hatte ich jetzt so oft gehört und hat mich dann doch tatsächlich gefragt Was hat denn eigentlich genau bedeutet?
00:01:14: Und darum soll es in der heutigen Folge gehen.
00:01:17: Was ist denn eigentlich dieses Sommerloch?
00:01:19: und dann im Anschluss werde ich euch noch ein bisschen was erzählen zum Thema Jahreszeiten, also Es gibt natürlich den Sommer und das Sommerloch, aber danach kommen ja auch noch andere Jahreszeiten.
00:01:32: Und was bedeutet das denn eigentlich?
00:01:34: Welche Typen verstecken sich hinter den verschiedenen Jahreszeichen?
00:01:40: Wo können wir uns einordnen und was bedeuten die Jahreszeite denn für uns?
00:01:45: Also vielleicht auch so eine kleine Horoskopfolge wo man sich einordnend darf welcher Jahreszeitentyp bin ich denn eigentlich Fangen wir aber erst einmal an mit dem Sommerloch.
00:02:01: Also eigentlich ist der Sommer, die Sonne schalen, die Tage sind lang und vielleicht hat man auch Urlaub und ein bisschen mehr Freizeit.
00:02:10: und trotzdem sitzt man manchmal da und denkt sich irgendwie habe ich keine Lust, irgendwie bin unmotiviert, ich kann mich nicht aufraffen.
00:02:19: Ich habe keine Ideen!
00:02:21: Meine To-do Liste wird irgendwie immer länger.
00:02:23: und ja gleichzeitig möchte man aber auch irgendwo einfach nur im Garten liegen sich entspannen, Ruhe haben einen Kaffee trinken ein leckeres Eis essen und vielleicht auch einfach mal nichts tun.
00:02:39: und das ist das Sommerloch Also eine Phase, in der wir alle ein bisschen fauler werden.
00:02:48: oder ist das eigentlich etwas Natürliches was da so im Sommer passiert.
00:02:55: Es gibt einfach unterschiedliche Jahreszeiten Typen und wir schauen einfach mal was denn so im Sommer passiert.
00:03:05: also Der Begriff Sommerloch wird tatsächlich eher so im Zusammenhang mit Medien und Nachrichten verwendet Und im Sommer passiert auch einfach weniger.
00:03:16: Es sind Leute im Urlaub, vor allen Dingen sind auch viele Politiker.
00:03:20: Stas und Sternchen sind im Urlaub und es passiert einfach auch in den Medien nicht so viel.
00:03:28: Unternehmen fahren ihre Aktivitäten herunter machen vielleicht auch Sommerpausen und viele sind einfach auch verreist oder unterwegs.
00:03:39: Und dann gibt es natürlich auch einfach viel, viel weniger große Nachrichten über die zu berichten sind und das ist weniger los.
00:03:48: Das bedeutet aber auf unserer Seite – wir können uns ja nicht nur an den Medien orientieren sondern auch bei uns passiert etwas denn die gewohnte Struktur löst sich auf!
00:04:01: Der Alltag der sieht nämlich plötzlich ganz anders aus.
00:04:04: Es sind Leute im Urlaub, es sind Kollegen im Urlaub.
00:04:08: Meetings werden verschoben, Entscheidungen werden vielleicht vertagt Kurse oder Sportangebote machen mal Pause.
00:04:17: Leute die man vielleicht sonst erreichen will oder auch von der Arbeit Kunden sind gerade einfach nicht erreichbarter geht die Mailbox dran oder es kommen E-Mails zurück mit.
00:04:28: Ich bin gerade im Urlaub, ich melde mich erst wieder in zwei drei Wochen wenn ich wieder aus dem Urlaub da bin und man kommt irgendwie so ein bisschen aus dem Arbeitsmodus heraus und das klingt vielleicht dann auch im ersten Moment erstmal schön dass man das Gefühl hat ja ist es auch einfach eine Zeit gekommen, wo ein bisschen Luft ist.
00:04:53: Wo ein bisschen was anders ist.
00:04:55: Aber genau das kann eben auch dazu führen dass wir uns manchmal einfach ja so ein bisschen verloren fühlen und dass dann auch die Motivation verloren geht.
00:05:05: aber Motivations entsteht häufig durch Struktur, Verbindlichkeit und ein klares Ziel.
00:05:13: Das heißt wir müssen wenn wir aus diesem Sommerloch herauskommen wollen uns vielleicht auch einfach ein bisschen umorientieren und zwar sagt der Kopf ja dann häufig zwischen all dem was wir uns sonst so vornehmen, wenn keine Ferien sind.
00:05:34: Wenn kein Sommerloch ist dann sagt der Kopf vielleicht immer erstmal los.
00:05:39: wir müssen jetzt aber produktiv sein und der Körper sagt im Sommer aber häufig nein Es ist Zeit um zu entspannen, um ins Schwimmbad zu fahren.
00:05:50: Um im Garten zu sitzen und den Garten zugenießen in den Park zu fahren schöne Ausflüge zumachen.
00:05:57: Und das sollten wir nicht abtun als ich bin gerade so unmotiviert sondern vielleicht ein Reframing machen.
00:06:06: Vielleicht erinnert ihr euch an die eine Folge In der wir ein bisschen über das Systemische gesprochen haben.
00:06:13: Reframing bedeutet, ich betrachte etwas in einem bestimmten Rahmen aus einer bestimmten Sicht.
00:06:19: Das wäre jetzt im Sommerloch die Sicht.
00:06:21: Ich bin so unmotiviert und ich schaffe ja gar nichts Und ich erreiche nichts und es passiert nichts.
00:06:29: Wenn wir das Ganze aber reframen also einen anderen Rahmen reinbringen dann können wir das auch um... umformulieren und zwar in mein System braucht gerade einfach eine andere Geschwindigkeit.
00:06:42: Ich muss gar nicht immer produktiv sein, es gibt auch mal Zeiten wo Dinge einfach liegen bleiben dürfen.
00:06:48: das sind aber auch Zeiten wo ich trotzdem ja produktiv bin denn ich kann in den Zeiten Ideen sammeln, ich kann vielleicht mal auch was Neues anfangen oder mal etwas anderes erleben als sich sonst auch immer so erlebe.
00:07:04: Und das ist das Schöne, dass wir Sachen auch häufig einfach reframen können und vielleicht auch in eine positive Richtung reframing können was außerdem hilft es sich strukturen schaffen also sich nicht zu viel vornehmen nicht zu sagen so ab morgen habe ich wieder zehn neue rotinen da fange ich wieder zehn neue sachen an und setze mir einfach zu hohe ziele.
00:07:33: Da vielleicht nochmal ein kleiner Verweis auf unsere Folge, die wir mal im Januar aufgenommen haben zum Thema Ziele setzen und Vorsätze wirklich umsetzen in einem neuen Jahr.
00:07:46: Und da haben wir auch darüber gesprochen dass es sehr wichtig ist sich nicht große Ziele zu setzen sondern in kleinen Schritten zu denken.
00:07:55: also könnte man sich zum Beispiel überlegen ich setze mir für jeden Tag ein Ziel, was ich vielleicht gerne erledigen möchte oder was ich gerne erlädigen möchte.
00:08:05: Mache mir eine kleine Tuduliste die ich tag für tag einfach klein abarbeite.
00:08:12: Außerdem kann man sich auch gerne noch einen Sommerziel setzen das man sagt okay am Ende des Sommers habe ich das und das erreicht aber Auch hier bitte kein zu großes Ziel setzen.
00:08:25: Auch hier sollte man gucken, dass man nicht sagt in jetzt den sechs Wochen Sommerferien habe ich mein ganzes Leben einmal umgekrempelt und bin ein anderer Mensch sondern es geht darum zu gucken was möchte ich einfach bis Ende August geschafft haben?
00:08:42: oder Die Folge kommt ja jetzt erst im September heraus.
00:08:45: Was möchte ich bis Ende September geschafft haben?
00:08:48: Vielleicht gibt es da eine Sache, vielleicht gibt es ein Projekt, vielleicht ist das aber auch etwas ganz Kleines wie ein Buchlesen oder eine Seite im neuen Ausmalbuch malen oder... Es gibt hier jetzt ganz neue Sudoku.
00:09:07: Bücher habe ich gesehen die heißen Mürde Mörder Roku oder so etwas.
00:09:13: Es ist auf jeden Fall aufgebaut wie ein Sodoku und man löst aber dadurch Mordfälle, also das ist gerade so ein besonderer Trend und das kann ja vielleicht auch ein Ziel sein, jeden Tag eine Seite in diesem Heft zu bearbeiten!
00:09:30: Ist es doch wichtig dass wir zwischen Erholung und Vermeidung unterscheiden?
00:09:34: Also manchmal brauchen wir vielleicht wirklich einfach eine Pause und wir sagen dann auch Wir brauchen eine Pause, aber manchmal versteckt sich auch etwas anderes dahinter.
00:09:47: Und da sollten wir auch immer reflektieren und überlegen ist diese Pause?
00:09:53: Eine Vermeidung?
00:09:54: vermeide ich gerade vielleicht auch etwas, laufe vor etwas fort oder brauche ich wirklich eine Pause.
00:10:04: Da lohnt es sich zu überlegen.
00:10:07: bin ich nach dieser Pause die ich mir jetzt gönne zufriedener?
00:10:11: also war es wirklich eine Pause, die ich gebraucht habe.
00:10:15: Oder gibt es etwas was sich die ganze Zeit vor mir her schiebe und sollte vielleicht das lieber Schritt für Schritt angehen und kann mich dann auch einfach besser erholen?
00:10:29: Also das sind so ein paar Gedanken- und Strategien zum Thema Sommerloch!
00:10:34: Wir freuen uns immer darüber wenn ihr uns schreibt und ein bisschen von euch erzählt Uns eure Erfahrungen schildert, vielleicht seid ihr auch gar nicht im Sommerloch.
00:10:45: Das wäre ja auch einmal spannend zu wissen und vielleicht habt ihr hier auch bestimmte Strategien wie ihr mit dem Sommerlochs umgeht?
00:10:53: Es gibt ja auch welche die fahren einfach komplett die ganzen Sommerferien weg.
00:10:59: das geht natürlich nicht in jeder Familienstruktur oder in jeder Arbeitsstruktur dass man so lange weg bleibt.
00:11:06: aber Das habe ich durchaus jetzt auch gesehen, dass manche einfach komplett für den Sommer sozusagen dem Alltag entfliehen.
00:11:14: Und das ist vielleicht auch eine schöne Strategie für jemanden.
00:11:18: also da sind wir dann ganz ganz unterschiedlich und genauso eben auch gibt es unterschiedliche Jahreszeiten Typen.
00:11:30: Dieses Thema, das fand besonders spannend und das möchte ich mit euch einmal gemeinsam durchlaufen.
00:11:38: Fangen wir doch mal an, mit dem Frühlingstyp also Anfang des Jahres.
00:11:44: der Frühling, der steht für Neuanfang, Neugier Aufbruch Ideen Leichtigkeit.
00:11:51: Und wenn man der Frühlingstyp ist Dann möchte man besonders gerne neue Sachen ausprobieren.
00:11:58: Man hat schnell neue Ideen, man begeistert sich schnell für etwas und denkt auch häufig mal das könnte ich noch machen und das fällt mir noch ein.
00:12:07: also da steckt ganz viel Motivation auch dahinter.
00:12:12: Der Frühlingstyp, der liebt auch Möglichkeiten und möchte diese auch gerne ergreifen Und er sieht ganz, ganz wenig das Problem und denkt eher an was wäre wenn man denn das schaffen würde?
00:12:24: Was wäre, wenn man da noch etwas ausprobieren könnte.
00:12:28: also... Der Frühlingstyp ist kurz gesagt jemand, der sprudelt.
00:12:33: Der sprudelte an Motivationsneuen Ideen und Dingen die die er gerne ausprobieren möchte.
00:12:40: Und das ist natürlich eine ganz, ganz wunderbare schöne Eigenschaft, die dieser Frühlingstyp mit sich bringt!
00:12:48: Natürlich gibt es auch bei dem Frühlingstyp eine kleine Schattenseite... Das ist auch natürlich ein Typ der sehr viel anfängt und nicht zu Ende bringt.
00:13:00: Da hat man eine Idee, da kommt auch schon die nächste und dann fängt man da noch ne Baustelle an und ich denke jetzt gerade so an den Frühjahrsputz Der fällt da total drunter unter diese Beschreibung dass man denkt da kann ich nochmal was sauber machen, da kann Ich nochmal etwas ausmisten und das ist mir auch schon immer mal eingefallen und irgendwie fängt Man alles schon Mal an und möchte den Frühjahrsputz und den Frühjas ja ausräumen, waren schon mal starten aber bringt nicht so richtig zu Ende.
00:13:34: Und ja genau das fällt irgendwie so darunter und es zieht sich dann vielleicht doch ein bisschen noch weiter den Frühling bis man dann letztendlich eine neue Ordnung gefunden hat.
00:13:50: Als nächstes käme dann der Sommatyp.
00:13:52: Der Sommertyp ist voller Energie, da steckt viel Begegnung drin, Lebendigkeit, Kommunikation.
00:14:02: Der Sommatyp erliebt Menschen und Erlebnisse, Ereignisse, der möchte raus, er braucht ganz viel Energie, Begegnung und Aktivität und daraus tankt der S sommatyp auch seine Energie.
00:14:16: tatsächlich Man hat ja immer so dieses schöne Sinnbild von da blüht jemand auf und das kann man im Sommer auch sagen, dass dieser Sommertyp dann auch ganz viel aufblüht.
00:14:30: Er möchte draußen sein, Freunde treffen, reisen, feiern, lachen, neue Sachen erleben also ganz viel Aufbruchsstimmung und soziale Aktivitäten nach draußen kommen.
00:14:46: Also ganz viel Gemeinschaft steckt auch irgendwie dahinter.
00:14:51: Auch hier gibt es natürlich eine Seite, die da nicht so gut laufen kann bei dem Sommatyp und zwar kann sich der Sommetyp sehr schnell verzetteln das heißt ist es einfach ja auch etwas was wo man sehr viel plant und sich sehr viel vornimmt, sehr viel erleben will.
00:15:08: Und dabei kann natürlich auch ein bisschen was ja verzettelt werden und ins Ungleichgewicht kommen in eine Unruhe kommen.
00:15:19: also da gibt es eben diese Schattenseite.
00:15:22: Manchmal kann man dann aber auch das Gefühl haben von, es sind zu viele Menschen.
00:15:27: Es ist passiert so viel um mich herum!
00:15:30: Es sind viele Termine.
00:15:32: Es findet viel statt wo ich vielleicht auch gerne sein möchte.
00:15:36: Man möchte irgendwie auf allen Veranstaltungen gerne teilnehmen und es wird ja auch wahnsinnig viel angeboten im Sommer.
00:15:44: Man hat viele Ideen und man kommt auch einfach wenig zur Ruhe.
00:15:48: Und irgendwann sagt der Körper dann eben mal, ich brauche jetzt einfach mal Ruhe!
00:15:54: Da sind wir wieder bei dem Sommerloch angekommen.
00:15:59: Das Schöne ist aber mit dem Sommer endet das ja gar nicht sondern... Dann kommt der Herbst.
00:16:07: Ich war schon schockiert Köln unterwegs und musste eine ganze Weile auf meinem nächsten Zug warten.
00:16:16: Und hatte da ganz viel Zeit in dieser Einkaufspassage am Bahnhof, mir die Geschäfte anzugucken.
00:16:24: Das ist jetzt mittlerweile schon wieder zwei Wochen her aber in allen Geschäften gab es schon Herbstdeko!
00:16:34: Also der Sommer ist quasi schon vorbei.
00:16:39: Es gab überall Kürbisse, ganz viel Orange-Brauntöne, dunkle Grüntöne.
00:16:46: Also ich war schon tatsächlich ein bisschen traurig darüber dass sich dachte auch man also so das Sommerfeeling mit Zitronendekof und Orangendeko und tolle schöne hellen Farben!
00:17:02: Das ist irgendwie schon in den Geschäften wieder Passé.
00:17:08: Schauen wir uns den Herbst doch einmal an.
00:17:10: Was bedeutet denn der Herbsttyp?
00:17:13: Also viele reflektieren im Herbst ganz viel, also was ist eigentlich wirklich wichtig?
00:17:22: Man überlegt viel man geht in die Tiefe Gespräche werden relativ tief Es wird Struktur wieder aufgenommen.
00:17:36: Er steht aber auch für Gemütlichkeit, man nimmt sich da wirklich dann die Zeit und ist auch konzentriert und ruhig.
00:17:45: viele greifen dann auch mal wieder zu einem Buch oder einen schönen Tee, einem Kaffee unter der Decke eingekuschelt.
00:17:55: Und ja...der Herbsttyp findet einfach diese diese Zeit ganz gemütlich, macht die sich auch gemütlig und denkt sich auch endlich wieder Kerzen und Tee und ein bisschen Ruhe.
00:18:14: Die Schattenseite wäre dann natürlich zu dem Ganzen dass man sich auch ja sehr in seinen Gedanken verlieren kann wenn wir dann anfangen sehr in die Tiefe zu gehen uns über Dinge Gedanken zu machen neue Strukturen vielleicht auch zu setzen nach dem Sommerloch Ja, kommen da vielleicht auch mal negative Gedanken auf und man verliert sich vielleicht so ein bisschen in den Gedanken und überlegt ob die neuen Sachen so in Ordnung sind oder ob man vielleicht doch etwas ändern möchte.
00:18:48: Und dann ist es auch schon fast soweit.
00:18:52: der Winter steht vor!
00:18:54: der Tür.
00:18:55: Es ist ja jetzt tatsächlich gar nicht mehr lange, es sind jetzt nur noch vier Monate dann ist schon wieder Weihnachten!
00:19:04: Ich nehme diese Folge gerade am sechsten und zwanzigsten August auf das heißt in vier Monaten ist der zweite Weihnachtsfeiertag.
00:19:14: also dass dauert gewiss auch nicht mehr lang bis der Winter in die Geschäfte einzieht.
00:19:22: Der Wintertyp der steht für auch Rückzug, Ruhe, Konzentration und Tiefe.
00:19:29: Der Wintertyp der braucht viel Zeit für sich.
00:19:33: das bedeutet nicht dass er nicht sozial ist sondern dass man einfach die Energie nicht daraus zieht sich mit anderen zu treffen und Dinge zu erleben Sondern dass man diese Zeit für Sich nutzt um Energie zu sammeln.
00:19:48: da sind eher so kleinere Begegnungen dann schöner, als in großen Gruppen sich zu bewegen und man freut sich einfach auch vor allen Dingen weil es ja dann morgens ein bisschen länger dunkel ist dass man sich da wirklich noch mal die Zeit nimmt.
00:20:10: warm wird und wach wird an diesem Tag.
00:20:14: Und für den Wintertyp ist auf jeden Fall die Winterzeit keine triste Zeit, sondern wirklich eine ganz schöne und auch gemütliche Zeit!
00:20:24: Die Herausforderung ist aber da im Winter, dass man sich nicht zu sehr zurückzieht.
00:20:30: Also Rückzug kann ja auch gut tun und Rückzug bedeutet auch das man die Zeit braucht, das man Ruhe braucht, dass Man Zeit braucht um etwas zu bedenken, zu überlegen, zu hinterfragen.
00:20:43: Aber man darf sich natürlich in dieser zeit auch nicht isolieren und nicht zu weit zurücknehmen.
00:20:49: Also da besteht die Gefahr beim Wintertyp, dass der dann auch in dieser Winterzeit ja so ein bisschen versinkt einfach.
00:20:59: Und da kommt ja dann glücklicherweise auch direkt wieder der Frühling im Anschluss, der ja dann wieder für die Motivation usw.
00:21:08: steht.
00:21:10: Jetzt habt ihr vielleicht beim Zuhören so ein bisschen gedacht, naja welcher Typ bin ich denn jetzt?
00:21:15: Also eigentlich durchlaufen wir ja alle Jahreszeiten gemeinsam.
00:21:19: Und jeder ordnet sich aber doch so ein bisschen auch einer Jahreszeit zu und sagt, der Winter gefällt mir besonders.
00:21:26: Weil da so viel Schnee fällt und weil es auf den Weihnachtsmärkten so gemütlich ist und man da ja ein schönes warmes Getränk in der Hand halten kann und trotzdem draußen steht.
00:21:37: und der Sommertyp sagt dann wahrscheinlich im Gegensatz... Ne, also das gefällt mir überhaupt gar nicht.
00:21:43: Ich mag dass wenn man draußen sein kann, wenn man den Garten genießen kann Wenn man in den Urlaub fahren kann und da am Strand liegen kann.
00:21:51: Also da gibt es natürlich die Leute, die sich so einer Jahreszeit zuordnen.
00:21:59: Aber man kann tatsächlich nicht sagen dass wir vier Schubladen sind sozusagen.
00:22:05: Vier Schubladen Mensch, sondern keiner ist hundert Prozent Frühling Sommer Herbst oder Winter, sondern man ordnet sich so ein bisschen zu.
00:22:15: Also vielleicht isst man siebzig Prozent Herbst, zwanzig Prozent Frühlingen und zehn Prozent Sommer.
00:22:21: also man kann sich auch einfach So ein bisschen Zuordnen und muss vielleicht gar nicht überlegen welcher Typ bin ich denn jetzt eigentlich?
00:22:29: Sondern welcher Typ oder welche Charaktereigenschaften des Jahreszeiten-Types passt jetzt gerade in dem Moment zu mir und welche kann ich mir vielleicht auch zu Herzen nehmen, vornehmen oder als Ziel setzen für diese Jahreszeit.
00:22:49: Man kann das Ganze auch vielleicht so ein bisschen nach menschlichen Bedürfnissen betrachten.
00:22:54: also im Frühling könnte man sich als Motto nehmen Ich möchte wachsen Im Sommer wäre dann das Motto, ich möchte erleben.
00:23:03: Im Herbst wäre ich möchte reflektieren und im Winter wäre Ich möchte mich zurückziehen und regenerieren.
00:23:12: Vielleicht braucht man auch alle vier vielleicht braucht man nicht nur eins davon vielleicht braucht Man auch Vier zwei oder nur einen Teil davon.
00:23:22: also da darf sich jeder einfach frei zuordnen und das natürlich nicht nur in der Jahreszeit, sondern auch außerhalb von einer Jahreszeit.
00:23:34: Also ein ganz ganz spannendes Thema auch mal diese Jahreszeiten zu betrachten und für was sie denn eigentlich stehen.
00:23:43: Und letztendlich dürfen wir im Sommerloch auch einmal uns die Zeit nehmen um zu reflektieren, um eine Pause zu machen.
00:23:55: Wir dürfen auch mal unproduktiv sein denn das Gute ist danach kommt ja der Herbst und wir dürfen uns ausruhen, wir dürfen reflektiren, wir durften uns Gedanken machen über Neues, über neue Ideen, die uns vielleicht im Sommer gekommen sind und das Ganze einfach nutzen.
00:24:16: also Das Sommerloch muss gar nichts Negatives sein, sondern wenn ihr euch jetzt gerade im Sommerlochs noch befinden solltet Anfang September dann nutzt doch einfach das was ich euch heute so erzählt habe mal zum Reflektieren, zum Überlegen und freut euch auf die nächste Jahreszeit.
00:24:38: Die eurem Jahreszeiten Typ entspricht!
00:24:42: Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim herausfinden Tschüss!
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